Allgemein, Candies, Couch, Food

Das große Couch Hopping!

11. Oktober 2016
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Am 22. Oktober 2016, 11:00 – 12:30
Healthy Breakfast – Raw Cake Workshop mit Gina & Steffi

Ein gesundes Frühstück, roh & vegan und mit vielen Nährstoffen. Wir zeigen euch, wie unser Raw „Snickers“ Cake funktioniert und erklären, warum er das beste Frühstück ist. Unser Cake kann einiges: Er besteht aus einer Basis, aus der man Raw Balls machen kann, einer Dattelcreme, die du auch so zum Süßen von anderen leckeren Sachen benutzen kannst und einem Topping aus roher Schokolade.

 

Unser Healthy Breakfast-Workshop ist Teil unseres Couch Hoppings:

Hoppe durch alle Studios von Vishnus Couch und sammle Dir Deine Yoga Goodies.
Ein praller Yoga-Tag mit unseren besten Lehrern. Das Allerbeste ist: Je mehr Kurse Du besuchst, umso größer ist unser Geschenk an Dich.

Für 49 € erhältst Du Deine Stempelkarte in allen 3 Studios von Vishnus Couch oder hier online.
Mit dieser Karte kann am 22. 10. 2016 gehoppt werden. Den ganzen Tag, durch alle drei Studios.

Für weitere Infos siehe hier

Allgemein, Food, Immer da

Vegan Cheese bei Couch’n’Candy

25. August 2016

Wie kannst du denn ohne Käse leben???

Habt ihr bestimmt schon mal gehört, wenn ihr euch vegan ernährt, ne?
Unsere Antwort kommt von DeLisa.

Lisa ist nämlich eine Freundin von Steffi – in Bremen haben die beiden bei der Urban Yogalounge zusammen unterrichtet. Lisa ist auch, wie Steffi, Jivamukti Yoga addicted und auch Jiva-Lehrerin. Irgendwann ist Lisa nach Berlin gezogen und Steffi nach Köln. Und irgendwann noch später hat Steffi gehört, dass Lisa jetzt veganen Käse macht: DeLisa Delis.

Als Steffi letzten Dezember in Berlin war, konnte sie ENDLICH vier verschiedene Delis probieren – und fand sie alle so was von lecker!!

Der GROßE Unterschied: Viele Käsealternativen, die man im Supermarkt kaufen kann, bestehen aus Soja oder Palmöl ohne wesentlichen Nährstoffgehalt. Die Konsistenz erinnert oft an Gummi, der Geschmack ist eher fad.

Lisa aber wollte etwas anderes: Seit ihrer Umstellung auf vegane Ernährung vor sechs Jahren wollte sie eine Alternative zu diesen Soja-Produkten entwickeln. Der „Käse“ sollte gesund sein, eine cremige Konsistenz haben und die gewünschte Komplexität im Geschmack aufweisen.

Die verschiedenen Erzeugnisse aus DeLisas Käse-Sortiment, die sogenannten Delis, sind 100% bio, bestehen aus Cashewkernen, die mit gefiltertem, energetisiertem Wasser und veganen Probiotika versetzt werden und dadurch fermentieren. Mit Kräutern und Gewürzen verfeinert reifen sie dann im Kühlschrank für mindestens einen Monat.

DeLisas Käse wird vegan, frisch, biologisch, gesund und fantasievoll zubereitet. Sie experimentiert mit regionalen und saisonalen Produkten, verfeinert sie mit weiteren Geschmacksnuancen und spielt mit Einflüssen aus der arabischen, indischen, südeuropäischen und südostasiatischen Küche. Dabei ist Ihr immer wichtig, dass die Komponenten Konsistenz, Geschmack und reeller Nährwert ihre Bedeutung finden.

Ganz nebenbei sind Ihre Produkte auch der reinste Augenschmaus.

Und jetzt das beste: Wir haben 5 Delis und 2 CreamCheese-Spreads bei uns im Café! Wenn IHR wollt, bald für immer – und ihr könnt gerne auch ganze Käse-Delis bei uns bestellen.

Dieses Wochenende (27. und 28. August) bieten wir Deli-Sandwiches bei uns an – Samstag und Sonntag von 11.30-13.30 Uhr.  Mit Delis von DeLisa und selbstgebackenem Brot mit Sprossen und Kräutern. Kommt vorbei! Nur, solange der Vorrat reicht.

 

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Couch’n’Candy auf der Yogaconference – kommt Samstag vorbei!

27. Mai 2016
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Wir sind ganz schön busy: Über 150 Raw Balls und 60 Matcha-Paranussmilchs haben wir für euch vorbereitet. Das erste Mal sind wir nämlich auf der Yogaconference Germany in Köln dabei! Da die Conference im Pullman Hotel stattfindet (in der Nähe vom Friesenplatz), war das bisher nicht so einfach mit dem Anbieten unserer Raw Sweets und Getränke. Jetzt aber, passt auf, haben wir eine Couch’n’Candy-Lounge im Lululemon-Store. Sankt-Apern-Str. 13., also direkt um die Ecke vom Pullman Hotel und der Conference. Kommt unbedingt vorbei!! Am Samstag, 28. Mai, sind wir dort von 12 bis 18 Uhr – für alle, auch für Nicht-Conference-TeilnehmerInnen. Wir bringen mit: besagte Raw Green Detox Balls, Matcha-Paranussmilch, Cold Brewed Coffee mit Paranussmilch und Reishi (hmmmm! neu!), Raw Snickers Cake, CousCous-Mandel-Cranberry-Salat, unser Raw Granola und Chia Pudding. Unterstützt werden wir von Fountain of Youth, die ihr Kokoswasser sponsern. Wir freuen uns auf euch!!

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Unsere neue Schoko-Paranussmilch mit Reishi!

1. Mai 2016
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Wir lieben Paranussmilch! Und wir bieten sie auch deswegen so gerne bei uns im Café an, weil es sie sonst nicht so leicht zu kaufen gibt. Dabei ist es unserer Meinung nach diealler-aller-aller-leckerste Pflanzenmilch. Jetzt haben wir unsere Schoko-Paranuss-Variante etwas gepimpt: Ab sofort gibt es die Milch nicht nur mit rohem Kakao, sondern auch mit Maca und Reishi.

Reishi ist ein Vitalpilz, der dir, ähnlich wie der grüne Matcha-Tee, über einen längeren Zeitraum Energie gibt. Reishi  hat eine ganz leicht bittere Note. Aber da nur ein viertel Teelöffel genug ist, um dich mit Energie zu versorgen, und die Paranussmilch sehr cremig ist, geht diese bittere Note im Gesamtkonzept unter.

Maca-Pulver haben wir noch mithinzugegeben, weil wir a) Maca mindestens genauso lieben wie Paranussmilch und b) in unserer Schokomilch die perfekte Ergänzung ist. Denn Maca arbeitet in deinem Körper als Adaptogen. Es kann auf deinen Hormonhaushalt positiven Einfluss nehmen und sich zum Beispiel in den Wirren des Menstruationszyklus beruhigend auswirken. Oder aber generell in den emotionalen Auf und Abs des Alltags.

Wir lieben es, Getränke herzustellen, die mehr können, als „nur“ gut zu schmecken – die dich aktiv in deinem Alltag in deiner Ernährung unterstützen. Schön ist es, wenn du immer so viel Zeit deiner Ernährung widmen könntest, wie du gerne würdest. Da das aber nicht immer möglich ist, ist jede kleine Hilfe und Ergänzung Gold wert.

Ab sofort bei uns im Café!

 

Allgemein

Vegan Strawberry Cheesecake

27. April 2016

Es hat lange gedauert, bis ich mich selbst an das Experiment Raw Cheesecake gewagt habe. Aber die veganen Bountyriegel meiner Kollegin Gina haben mich dazu gebracht das doch einfach mal selbst auszuprobieren. Denn hier gibt es sogar einige Parallelen in den Rezepten. Und da ich es generell gerne etwas fruchtiger mag, hier meine Variation mit Erdbeer.

Wenn einem der Verzicht auf Zucker und Milchprodukte doch etwas schwerer fallen sollte, ist der Raw Strawberry Cheesecake die Rettung in der Not. Mit ein wenig sommerlich-fruchtigem-Feeling lässt sich jegliches Zuckerverlangen bestens austreiben. Und wie sollte es auch anders sein, ich habe es gerne wenn es schnell und unkompliziert in der Küche und so ist auch das Rezept!

Zutaten
Für den Boden

1/2 Cup Kokosflocken
1/2 Cup Haferflocken
1 1/2 Cup Mandeln
1/2 Cup Datteln

Für die Creme

1 1/2 Cup Cashews
1/2 Cup Kokosmus
1/2 Cup Kokosmilch
1/2 Cup flüssiges Kokosöl
1/2 Cup Limettensaft
4 EL Kokosblütenzucker
2 Messerspitzen geriebene Tonkabohne
6 mittelgroße Erdbeeren
1 EL Limettensaft

Zubereitung

Zur Vorbereitung die Cashews, Mandeln und Datteln in getrennten Schüsseln mindestens 4 Stunden einweichen. Eine kleine Springform (18 oder 16 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und zur Seite stellen.

Für den Boden die Mandeln und Datteln gut abtropfen lassen. Zusammen mit den Kokosflocken, Haferflocken und Datteln in den Mixer oder Zerkleinerer geben und pürieren, bis sich eine feste, gut formbare Masse bildet. Hier dürfen ruhig größere Stücke übrig bleiben. Die Mandelmasse in die Springform geben und gut am Boden festdrücken.

Die Cashews abgießen. Mit der Kokosmilch und dem Limettensaft in den Mixer oder Zerkleinerer geben und gut pürieren, bis eine glatte, sämige Masse entsteht. Das Kokosmus, Kokosöl und den Kokosblütenzucker dazugeben und weiter pürieren. Zu guter Letzt du Erdbeeren dazu geben. Ist die Masse zu dick, etwas Wasser, Kokosmilch oder Limettensaft dazugeben. Sie sollte nicht flüssig sein, aber auch keine Stücke mehr enthalten.

Die Cashewcreme in die Springform füllen und glatt streichen. Den Cheesecake in die Tiefkühltruhe stellen, bis die Masse fest geworden ist (ca. 1 Std). Vor dem Verzehr ca. 10 – 15 Minuten antauen lassen et voila!
Fertig ist der Vegan Strawberry Cheesecake! Ein Genuss…

Allgemein, Food

Mango Couscous Salat

30. März 2016

In unserem CouchnCandy Team gibt es stillschweigende Zuständigkeitsbereiche. Während Steffi zum Beispiel oft komplexere Dinge herstellt die manchmal auch ihre Zeit brauchen, mag ich es lieber flott und meistens Salatig. Nun ja mittlerweile hat sich bestimmt schon bemerkbar gemacht das ich auch mehr auf fruchtige Salate stehe. Hier gibt es mal wieder einen aus der Reihe herzhaft- fruchtig – exotisch.
Eigentlich ein ziemlich altes Rezept muss ich gestehen, das ich aber immer wieder gerne mache, insbesondere für Feierlichkeiten jeglicher Art und dann auch gerne in größeren Mengen. Egal wo ich bislang eingeladen wurde, mein Mango Coucous Salat wurde als willkommene Buffet-Erweiterung stets freudig angenommen.
Da Blattsalat kein Bestandteil ist kann man ihn länger stehen lassen und er zieht sogar noch etwas nach und wird damit noch saftiger. Davon abgesehen ist er herrlich exotisch mit süßer Note und die Garantie daran wirklich satt zu werden, ist in jedem Fall gegeben.

Ich habe vorm Supermarkt-Regal offenbar geträumt, versehentlich hab ich zu Quinoa gegriffen statt zu Coucous. Aber festgestellt das auch das, durchaus schnell zuzubereiten ist und ebenfalls ganz famos schmeckt!

Zutaten

200g Couscous (alternativ Quinoa)
1 Paprika
1 reife Mango
1 2cm großes Stück Ingwer
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
50g Kürbiskerne
250ml Gemüsebrühe
3 EL Balsamico
3 EL Öl (Sesamöl)
Chili, Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung
Couscous in eine Schüssel geben, mit 125 ml Gemüsebrühe übergießen, mit einem Deckel abdecken und 5 Minuten quellen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. (Quinoa nach Verpackungsanleitung kochen) Mango schälen, würfeln und das Fruchtfleisch unter den Couscous mischen.

In einer Pfanne den Rohrzucker unter ständigem Rühren schmelzen, mit Essig ablöschen und mit der restlichen Gemüsebrühe auffüllen. So lange rühren, bis sich die Zuckermasse aufgelöst hat. Schalottenwürfel, feingehackten Knoblauch, Sesamöl, feingehackten Ingwer und gewürfelte Paprikaschoten dazugeben und bissfest schmoren.

Couscous hinzufügen, durchmischen und mit Kräutersalz abschmecken. Mit gerösteten Kürbiskernen und etwas Chilipulver abschmecken und lauwarm servieren.

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Rote Beete Hummus

23. März 2016

Rote Beete Hummus

Vom Wintertief zur Frühjahrsmüdigkeit, von Farbe begleitet den Eisenhaushalt wieder auffüllen, mit rote Beete Hummus.
Also mir reicht es mit dem Winter der Frühling kann gerne allmählich wieder das Ruder übernehmen. Um mich in voller Farbenpracht vom Wintergemüse zu verabschieden gibt es hier heute mal wieder etwas herzhaftes- Rote Beete Hummus zum dippen mit Sellerie und leckerem Brot oder als Krönung einer reichhaltig zusammengestellten Bowl. Ich für meinen Fall habe dazu buntes Wintergemüse in Stifte geschnitten und im Backofen geröstet. Gesunde Pommes quasi, bestehend aus Süßkartoffeln, Zucchini, Pastinaken, Karotten und Kohlrabi. Nicht nur ein Gaumenschmaus sondern auch ein Augenschmaus.

Zutaten (ergibt etwa 250ml)
1 kleine Dose weiße Bohnen oder Kichererbsen (ohne Zusätze von Aromen oder Geschmacksverstärkern) oder die gleiche Menge frisch gekocht
1 kleine Knolle rote Bete
2 Karotten
½ ungespritzte Orange
½-1 Zitrone
1-2 TL Tahin
1 EL Olivenöl
1EL Ahornsirup
Knoblauch, Salz, frisch gemahlener Pfeffer
optional rote Rettich Kresse oder Kräuter (Koriander, Petersilie…) sowie Orangenabrieb zur Dekoration

Zubereitung
Die Hülsenfrüchte in einem Sieb abwaschen und abtropfen lassen.
Rote Bete und Orange schälen, Karotten waschen und von den Enden befreien, alles in grobe Stücke schneiden.
Alles geschnittene in einem Mixer oder einer Küchenmaschine zerkleinern, bis keine Stücke mehr vorhanden sind. Jetzt die weißen Bohnen oder Kichererbsen dazu geben, Knoblauch hinein reiben (Menge letztlich nach Belieben) und die übrigen Zutaten dazugeben: 1-2 TL Tahin, 1 EL Olivenöl, 1 EL Ahornsirup, Zitronensaft, ¼ TL Salz, ordentlich Pfeffer. Nochmals zu Mus mixen.
Weil der Geschmack vom jeweiligen Tahin und dem individuellen Säuregehalt der Orange abhängt, evtl. mit weiterem Tahin, Zitrone, Ahornsirup und Salz abschmecken.
Den Hummus in eine Schüssel füllen und Orangenabrieb- oder zesten, Kresse oder gehackten Kräutern garnieren.

Genuss vorprogrammiert…. mmmmhhh…

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Der bester Partner für Kurkuma – Schwarzer Pfeffer!

23. Februar 2016

Der beste Partner für Kurkuma – Schwarzer Pfeffer

Here is the news: Wir haben unseren MasterBlaster etwas verändert… Die Studie ist zwar schon von 1998, aber so langsam kommt sie auch in der Food-Welt, in den realen Küchen dieser Welt an.

Curcumin, das in Kurkuma enthalten ist, kann vom Körper sehr viel besser aufgenommen werden, wenn es zusammen mit Piperin (kommt in schwarzem Pfeffer vor) kombiniert wird. In der Studie wird gezeigt, dass bei Menschen nach der Einnahme von 2g Curcumin alleine das Curcumin gar nicht oder kaum im Blutserum nachzuweisen war. Kamen 20 mg Piperin hingegen mithinzu, konnte das Curcumin in einer höheren Konzentration im Blut nachgewiesen werden.

Das Problem liegt in der Absorption von Curcumin: Es ist schwer wasserlöslich und kann so im Magen-Darm-Trakt nur in geringen Maßen überhaupt in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Piperin hilft offenbar bei einer besseren Absorption.

Daher packen wir nun in unseren Masterblaster frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Schmeckt hervorragend!!

Da Pfeffer ein Gewürz ist und sich am besten in seiner natürlichen Form hält, immer lieber Pfefferkörner kaufen und sie frisch mahlen, ehe man im Ladenregal zu schon gemahlenem Pfeffer (Zimt, Muskatnuss…) greift. Soooo viel mehr Geschmack. Und was für ein Glück, dass sich die Natur für viele Gewürze diese praktische Hülle ausgedacht hat.

Das Curcumin in Kurkuma ist der entzündungshemmende Wirkstoff, der Kurkuma schon seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin zum Heilmittel hat werden lassen. Dass Curcumin entzündungshemmend ist – und daher wahrscheinlich auch die krebshemmenden Nachweise bei Patienten -, wird durch viele medizinische Studien bestätigt und ist auch im Westen schon lange kein Aberglauben mehr.

Daher lohnt es sich sehr gewinnbringend, die kleine gelbe Wurzel mehr in seinen Essens-Alltag zu integrieren. Und wenn du sie mit schwarzem Pfeffer kombinieren kannst – umso besser.

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Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting

9. Februar 2016
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Unser Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting ist nicht nur ein absoluter Hingucker sondern auch eine Superfood Bombe.

Wäre man ein zeitreisender Steinzeitmensch, der im Jahr 2015 in einem Supermarkt landet, dann würde man viele Früchte kaum noch erkennen. Äpfel und Birnen glänzend und rund, Zitrusfrüchte und Erdbeeren so gross wie dicke Pflaumen und perfekt in der Form. Der Unterschied zur einstigen Wildform ist immens. Der Fokus wird hier darauf gelegt, immer größer, immer schöner, immer makelloser, immer länger lagerfähiger und vor allem immer süßer zu züchten. Weniger wichtig sind der Vitalstoffgehalt, das Aroma und die Abwehrkraft gegen Krankheiten und Schädlinge.

Eine Gruppe unter den Früchten ist jedoch – mit Ausnahme der Erdbeeren – nicht ganz so stark züchterisch verändert. Und das sind die Beeren. In ihnen schlummern ungeheure Kräfte. Enorme Mengen an Antioxidantien machen Beeren in Kombination mit grünem Blattgemüse zu den wahren Gesundheitsgaranten unserer Zeit.

Womit wir zur Mandel kommen, eine perfekte kleine Schalenfrucht die unsere Knochen stärkt, bei Bedarf den Gewichtsverlust fördert und ein Menge Vitalstoffe, Ballaststoffe und Fette bester Qualität aus hauptsächlich einfach ungesättigten Fettsäuren liefert.

Und zu guter Letzt, die mittlerweile mit vielen Vorurteilen behaftete Avocado.
Völlig zu unrecht, denn sie erhöht natürlich nicht wie oft behauptet den Cholesterinspiegel und trägt auch nicht zu Übergewicht bei – und das, wo sie doch zu über 20 Prozent aus Fett besteht. Im Gegenteil: Die Avocado verringert laut Studien sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen, zu Osteoporose, Krebs und Entzündungen führen könnten und  weil sie in Ihrer Schale umschlossen so unberührt bleibt gelangen diese wertvollen Fette völlig rein und naturbelassen in unsere Körper.

Wenn unser Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting auch aussehen mag wie eine Sünde und auch so schmeckt so verbirgt sich hinter dieser Farbenprächtigen Fassade Fitness, Power, Attraktivität und – wenn erforderlich – auch Heilung.

Zutaten

Für den Boden
50g Kokosflocken
80g getrocknete Datteln
120g Mandeln

Für die Füllung
300g Cashews
80g Blaubeeren (tiefgekühlte-Beeren lassen sich wunderbar für dieses Rezept verwenden)
Agavendicksaft beliebig
1/2 Zitrone (Saft)
2 gehäufte EL Kokosöl
2 EL Leinsamen

Für das Frosting
2 Avocado
50g Kokosflocken
Saft von 1/2 Zitrone & die, die’s zitroniger mögen: etwas geriebene Zitronenschale
Agavendicksaft
2 EL Kokosöl

Zubereitung

Für den Boden
Je nachdem wie viel Power euer Mixer hat, kann es um eine schön cremige Füllung zu erhalten notwendig sein, die Cashews vor der Verwendung für einige Stunden in etwas Wasser einzuweichen und die Blaubeeren vorher auftauen zu lassen.

Kokosflocken, Datteln und Mandeln in einem Standmixer zu einer klebrigen Masse vermengen. Die Masse in gleichmäßige Stücke unterteilen und diese vorsichtig in die Förmchen drücken.

Für die Füllung
Die Cashews, Blaubeeren, Leinsamen, Zitronensaft und Kokosöl ebenfalls im Mixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Nach und nach Agavendicksaft hinzu geben, bis euch die Füllung süß genug ist. (Bedenkt dabei, dass der Boden dank der getrockneten Datteln auch sehr süß ist! Ich habe leider vergessen abzumessen, wie viel Agavendicksaft ich verwendet habe.)

Die Masse in die Förmchen geben, glatt streichen und während ihr das Frosting zubereitet im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Für das Frosting
Die Avocado, Kokosflocken, Zitronensaft, Zitronenschale und Kokosöl in den Mixer geben. Wieder mit etwas Agavendicksaft abschmecken. Mit Hilfe eines Spritzbeutels oder Teelöffels auf den rohen Cupcakes verteilen. Mit den Goji-Beeren dekorieren und für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.

Allgemein, Food

Bananen – Linsen – Suppe

21. Dezember 2015

Bananen Linsen Suppe

Ihr seht schon, auch bei uns ist Herbst eingekehrt und wir beschäftigen uns mehr mit: Suppen, natürlich! Das Gute an ihnen ist ja nicht nur die wärmende Eigenschaft, dieses mollige Suppengefühl,  sondern auch, dass man unglaublich schnell und leicht variieren kann.  Mal von der einen Zutat nichts da? Dann eben nen bisschen mehr von was anderem. Also, seid ruhig kreativ! Wir sind das nämlich auch, weil wir versuchen, alles lokal und Erntzeit-gerecht zu kaufen. Nun gut: eine Ausnahme in diesem Rezept hier: BANANEN. Also klar, die sind nie lokal. Aber dafür feiern wir diese Suppe auch sehr: Ein absoluter Exot und dabei zitronig scharf! Ein guter Einstieg in den Herbst damit 😉

Zutaten

1 Zwiebel
ca. 30 g frischer Ingwer
Zitronengras
3 EL neutrales Pflanzenöl (Rapsöl zB, oder auch Leinöl passt hierzu)
1 TL scharfes Curry-Pulver
250 g rote Linsen
700–900 ml Gemüsebrühe (glutenfrei)
200 ml Kokosmilch
Salz
3 Bananen
Saft einer Limette

Außerdem

4 Frühlingszwiebeln
Salz
1 kleine, rote Chilischote
5 EL neutrales Pflanzenöl
1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer in feine Würfel schneiden.
Zwiebel- und Ingwerwürfel in 3 EL Öl anschwitzen. Currypulver, Zitronengras und gewaschene Linsen zufügen.
Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, aufkochen und dann etwa 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Frühlingszwiebeln waschen, die hellen Teile in grobe Ringe schneiden. Die dunkelgrünen Teile in feinere Ringe schneiden und beiseite stellen. Chilischote waschen und in Ringe schneiden, nach Belieben die Kerne entfernen.
Linsensuppe mit Salz abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Bananen schälen, zusammen mit dem Limettensaft pürieren. und unter die Suppe rühren.
Helle Frühlingszwiebeln und Chiliringe in 5 EL Öl anschwitzen. Paprikapulver kurz mitrösten, dabei darf es nicht zu heiß werden, sonst wird es dunkel und bitter. Pfanne vom Herd ziehen.
Suppe in Schalen füllen, Frühlingszwiebeln und Chili mitsamt dem Paprikaöl darauf verteilen, die dunkelgrünen Frühlingszwiebelringe darüber streuen und sofort servieren.