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Juice-Tag 1

14. Oktober 2015
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Wie ihr vielleicht schon auf Instagram gelesen habt, geht bei uns der richtige, fiese Herbst los mit ein paar Juice-Tagen. Gina und ich haben am Montag damit angefangen, Gina macht zwei Juice-Tage und ich (Steffi) fünf. Pro Tag gibt es 5 selbstgepresste Juices á 0.5 l und eine Nussmilch für den Abend – zum Wohlfühlen 😉 Außerdem, das haben wir hier ja schon öfters geschrieben, geht es uns darum, einen gesunden, unterstützenden Lifestyle zu LEBEN, praktisch, nicht in der Theorie. Daher haben unsere Juice-Tage nichts mit Geißelung zu tun, sondern mit Genießen, verbunden mit ruhiger werden, mal einen Schritt zurücktreten. Aber keine Qual (die gibt es ja schon genug da draußen).

Wer konnte dann aber ahnen, dass es sooo, so kalt wird an diesem Montag??? Oh je, ich wünschte mir, ich hätte früher angefangen mit den Juice-Tagen. Und da waren sie dann direkt, all die Zweifel. Sollte ich das nicht doch lieber verschieben? Mir ist so schnell kalt, und dann nur mit Juices… Sollte ich nicht doch noch Suppen mit hinzunehmen in die fünf Tage? Im vergangenen Jahr im Herbst hatte ich 3 Wochen Kitchari als Entschlackungskur gemacht. Warum nicht jetzt wieder? Auf einmal erschien mir alles besser als 5 Tage Juices.

REGEL NUMMER 1: Hast du dich einmal entschlossen, einen Tag ausgesucht und es gibt keine RICHTIGEN Gründe dagegen (Wetter zählt nicht dazu), dann sag dir selber: Zieh den ersten Tag durch!

Ich mache diese Fastentage regelmäßig, zwei Mal im Jahr. Und ich kann euch sagen, dieser erste Tag ist in Sachen Gedanken überwinden immer der härteste. Denn da hast du ja noch nicht richtig angefangen, du könntest ja auch was anderes machen. Oder wann anders anfangen. Ja warum nicht nächste Woche? Und so weiter und so fort. Aber halte einfach diesen ersten Tag ohne viel anzuzweifeln durch. Nichts in Frage stellen, sondern einfach machen.

Dieses Mal haben sich die Zweifel gleich wieder zerschlagen, ich hatte ja nämlich Gina als Mit-Juicerin. Wir haben uns Montag früh verabredet und in unserem Café losgelegt. Die Rezepte hatten wir schon vorher festgelegt – ein bisschen Finetuning macht ja auch Spaß. Es gibt auch schon Grünkohl, umso besser! Und los gehts.

REGEL NUMMER 2: Wenn möglich finde jemanden, der die Juice-Tage mit dir zusammen macht.

Das macht natürlich mehr Spaß in der Vorbereitung – denn die ganzen Juices herzustellen dauert natürlich etwas – und es macht mehr Spaß im „Durchhalten“. Man kann sich austauschen und gegenseitig anstecken mit Euphorie und Erlebnissen.

Wie auch schon mehrmals in unserem Blog erwähnt, LIEBE ich Kaffee. Dass ich am ersten Tag der Juice-Kur also mit Kopfschmerzen herumgelaufen bin – selbstverständlich. Man kann in sooo vielen Büchern nachlesen, man solle schon vor den Fastentagen Entgiftungstage einbauen, drei Tage vor Fastenstart keinen Kaffee trinken (keinen Alkohol ect). Habe ich ausprobiert. So ist das nicht. Aber ganz ehrlich, ich entscheide mich dennoch für den kalten Entzug. Außerdem habe ich das Gefühl, die Juices helfen mir, den Kaffee-Jieper auszuschalten. Kleiner Nebeneffekt solch einer Kur: Danach denkt man eh, man brauche jetzt erst mal keinen Kaffee mehr (ERST MAL).

Also Montag: Super leckere Juices, aber erst mal Kopfschmerzen. Im Büro gab es eine Menge zu tun, ich musste Rechnungen kontrollieren, es war extrem viel los, ich musste mich arg konzentrieren. Um 16 Uhr war ich vollkommen müde. Aber wirklich, so richtig, richtig müde. Da dachte ich mir: Normalerweise, wäre das nicht dein Juice-Tag, würdest du jetzt ein bis zwei Kaffee trinken und dich zwingen, weiter im Büro zu bleiben. Ich dachte dann aber: Nee, bringt alles nichts, du gehst nach Hause und legst dich ins Bett. Was ich dann auch gemacht habe. Zwei Stunden geschlafen, danach aufgewacht, um 19 Uhr, mit Anzeichen, als wäre ich auf dem Weg hin zu einer Grippe. Ich mich aus dem Bett geschält, noch in unser Yogastudio auf der Aachener Str. geschleppt, eine Yoga-Klasse mitgemacht -und dann wieder ins Bett gelegt.

REGEL NUMMER 3: Nimm die Juice-Tage als Auszeit. Habe ein wenig Back Up, nicht so viel wie sonst arbeiten zu müssen, dass du Zeit hast, dich zwischendurch auszuruhen, dich zurückzunehmen.

Ich schlafe auf jeden Fall immer hervorragend während der Fastentage. Das ist so ein tiefer Schlaf und so ein Luxus, sich ausruhen zu können. Ich empfehle auch immer, ein Basen-Bad einzuschieben. Kannst du für wenig Geld als Pulver bei DM kaufen (und ich bin mir sicher, in allen möglichen Drogeriemärkten). Das reinigt die Haut und entschlackt.

Leider musste ich an Juice-Tag 2 wieder früh ausfstehen – aber der Schlaf war dennoch top. Tbc….

 

 

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