Allgemein, Food

Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting

9. Februar 2018
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Unser Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting ist nicht nur ein absoluter Hingucker sondern auch eine Superfood Bombe.

Wäre man ein zeitreisender Steinzeitmensch, der im Jahr 2015 in einem Supermarkt landet, dann würde man viele Früchte kaum noch erkennen. Äpfel und Birnen glänzend und rund, Zitrusfrüchte und Erdbeeren so gross wie dicke Pflaumen und perfekt in der Form. Der Unterschied zur einstigen Wildform ist immens. Der Fokus wird hier darauf gelegt, immer größer, immer schöner, immer makelloser, immer länger lagerfähiger und vor allem immer süßer zu züchten. Weniger wichtig sind der Vitalstoffgehalt, das Aroma und die Abwehrkraft gegen Krankheiten und Schädlinge.

Eine Gruppe unter den Früchten ist jedoch – mit Ausnahme der Erdbeeren – nicht ganz so stark züchterisch verändert. Und das sind die Beeren. In ihnen schlummern ungeheure Kräfte. Enorme Mengen an Antioxidantien machen Beeren in Kombination mit grünem Blattgemüse zu den wahren Gesundheitsgaranten unserer Zeit.

Womit wir zur Mandel kommen, eine perfekte kleine Schalenfrucht die unsere Knochen stärkt, bei Bedarf den Gewichtsverlust fördert und ein Menge Vitalstoffe, Ballaststoffe und Fette bester Qualität aus hauptsächlich einfach ungesättigten Fettsäuren liefert.

Und zu guter Letzt, die mittlerweile mit vielen Vorurteilen behaftete Avocado.
Völlig zu unrecht, denn sie erhöht natürlich nicht wie oft behauptet den Cholesterinspiegel und trägt auch nicht zu Übergewicht bei – und das, wo sie doch zu über 20 Prozent aus Fett besteht. Im Gegenteil: Die Avocado verringert laut Studien sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen, zu Osteoporose, Krebs und Entzündungen führen könnten und  weil sie in Ihrer Schale umschlossen so unberührt bleibt gelangen diese wertvollen Fette völlig rein und naturbelassen in unsere Körper.

Wenn unser Raw Blueberry Cupcake mit Avocado Frosting auch aussehen mag wie eine Sünde und auch so schmeckt so verbirgt sich hinter dieser Farbenprächtigen Fassade Fitness, Power, Attraktivität und – wenn erforderlich – auch Heilung.

Zutaten

Für den Boden
50g Kokosflocken
80g getrocknete Datteln
120g Mandeln

Für die Füllung
300g Cashews
80g Blaubeeren (tiefgekühlte-Beeren lassen sich wunderbar für dieses Rezept verwenden)
Agavendicksaft beliebig
1/2 Zitrone (Saft)
2 gehäufte EL Kokosöl
2 EL Leinsamen

Für das Frosting
2 Avocado
50g Kokosflocken
Saft von 1/2 Zitrone & die, die’s zitroniger mögen: etwas geriebene Zitronenschale
Agavendicksaft
2 EL Kokosöl

Zubereitung

Für den Boden
Je nachdem wie viel Power euer Mixer hat, kann es um eine schön cremige Füllung zu erhalten notwendig sein, die Cashews vor der Verwendung für einige Stunden in etwas Wasser einzuweichen und die Blaubeeren vorher auftauen zu lassen.

Kokosflocken, Datteln und Mandeln in einem Standmixer zu einer klebrigen Masse vermengen. Die Masse in gleichmäßige Stücke unterteilen und diese vorsichtig in die Förmchen drücken.

Für die Füllung
Die Cashews, Blaubeeren, Leinsamen, Zitronensaft und Kokosöl ebenfalls im Mixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Nach und nach Agavendicksaft hinzu geben, bis euch die Füllung süß genug ist. (Bedenkt dabei, dass der Boden dank der getrockneten Datteln auch sehr süß ist! Ich habe leider vergessen abzumessen, wie viel Agavendicksaft ich verwendet habe.)

Die Masse in die Förmchen geben, glatt streichen und während ihr das Frosting zubereitet im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Für das Frosting
Die Avocado, Kokosflocken, Zitronensaft, Zitronenschale und Kokosöl in den Mixer geben. Wieder mit etwas Agavendicksaft abschmecken. Mit Hilfe eines Spritzbeutels oder Teelöffels auf den rohen Cupcakes verteilen. Mit den Goji-Beeren dekorieren und für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.

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Vegane Heidelbeer Kürbiskern Riegel

25. Januar 2018

Wir alle wissen, Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Immer die selbe Schüssel Müsli Tag ein Tag aus ist auf Dauer aber auch irgendwie ermüdend…
Warum nicht alle schönen Dinge die ein Frühstück so gehaltvoll und bunt sein lassen zusammen packen und einen wunderbaren Riegel daraus zu kreieren. Der lässt sich sogar überall mit hinnehmen und hinterlässt keinen Spülkram 😉

Abgesehen davon hat dieser Müsliriegel es einfach in sich, nicht nur weil er köstlich ist, sondern auch weil er voller Super-Foods steckt und mit einer morgendlichen Dosis von Proteinen den Stoffwechsel anregt.
Super Food umschreibt Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt und die damit einhergenden Benefits für die Gesundheit.
In diesem Riegel finden sich gleich einige davon und alle helfen dabei Krankheiten zu bekämpfen, Muskeln aufzubauen, Fett zu verbrennen und den morgendlichen Hunger zu befriedigen.
Der Kickstart in den Tag  ist in jedem Fall garantiert!

Zutaten
Basis
2  Cups Haferflocken Großblatt
2 Bananen
1 Cup gehackte Mandeln
4 tbsp Honig
1 tbsp Kokosöl
1 TL Salz
1 1/2 TL Zimt
1 1/2 TL Vanille

Topping
1/2 Cup Haferflocken Großblatt
1/4 Cup gehackte Mandeln
1/4 Cup Kürbiskerne
1 Cup Heidelbeeren oder wahlweise auch Blaubeeren
1/4 Cup Kokos-Mandelmilch oder schlichte Kokos- oder Mandelmilch
1/4 TL Zimt

Zubereitung
Basis
Ofen vorheizen auf 350 ° dann Backblech mit Backpapier auslegen und leicht mit Kokosöl einpinseln. Alle Zutaten in einen Mixer mixen bis sie vollständig vermischt und feucht sind, das kann einige Minuten dauern. Alles zusammen auf das Blech geben und  mit einem Spachtel gleichmäßig verteilen und glätten. Die Basis für 8-10 Minuten backen.

Topping
Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die Mischung gleichmäßig über die Basis verteilen und glätten, anschließend für weitere 15 Minuten backen.

Et voilá der perfekte Start in den Tag. :)
Halten im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter bis zu einer Woche.

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Bananen – Linsen – Suppe

21. Januar 2018

Bananen Linsen Suppe

Ihr seht schon, auch bei uns ist Herbst eingekehrt und wir beschäftigen uns mehr mit: Suppen, natürlich! Das Gute an ihnen ist ja nicht nur die wärmende Eigenschaft, dieses mollige Suppengefühl,  sondern auch, dass man unglaublich schnell und leicht variieren kann.  Mal von der einen Zutat nichts da? Dann eben nen bisschen mehr von was anderem. Also, seid ruhig kreativ! Wir sind das nämlich auch, weil wir versuchen, alles lokal und Erntzeit-gerecht zu kaufen. Nun gut: eine Ausnahme in diesem Rezept hier: BANANEN. Also klar, die sind nie lokal. Aber dafür feiern wir diese Suppe auch sehr: Ein absoluter Exot und dabei zitronig scharf! Ein guter Einstieg in den Herbst damit 😉

Zutaten

1 Zwiebel
ca. 30 g frischer Ingwer
Zitronengras
3 EL neutrales Pflanzenöl (Rapsöl zB, oder auch Leinöl passt hierzu)
1 TL scharfes Curry-Pulver
250 g rote Linsen
700–900 ml Gemüsebrühe (glutenfrei)
200 ml Kokosmilch
Salz
3 Bananen
Saft einer Limette

Außerdem

4 Frühlingszwiebeln
Salz
1 kleine, rote Chilischote
5 EL neutrales Pflanzenöl
1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer in feine Würfel schneiden.
Zwiebel- und Ingwerwürfel in 3 EL Öl anschwitzen. Currypulver, Zitronengras und gewaschene Linsen zufügen.
Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, aufkochen und dann etwa 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Frühlingszwiebeln waschen, die hellen Teile in grobe Ringe schneiden. Die dunkelgrünen Teile in feinere Ringe schneiden und beiseite stellen. Chilischote waschen und in Ringe schneiden, nach Belieben die Kerne entfernen.
Linsensuppe mit Salz abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Bananen schälen, zusammen mit dem Limettensaft pürieren. und unter die Suppe rühren.
Helle Frühlingszwiebeln und Chiliringe in 5 EL Öl anschwitzen. Paprikapulver kurz mitrösten, dabei darf es nicht zu heiß werden, sonst wird es dunkel und bitter. Pfanne vom Herd ziehen.
Suppe in Schalen füllen, Frühlingszwiebeln und Chili mitsamt dem Paprikaöl darauf verteilen, die dunkelgrünen Frühlingszwiebelringe darüber streuen und sofort servieren.

Allgemein, Food

Rote Beete Kokos Suppe

14. Januar 2018

Rote Beete Kokos Suppe vegan

Rote Beete… Hatten wir so viel noch da nach dem Kölner Frühstücksmarkt… So viel Saft konnten wir gar nicht produzieren. Wir hatten nämlich für den Markt einen Rote-Beete-Shot mit Maca, Zimt und einem Schuss geröstetem Sesam-Öl kreiert. Und irgendwie hatte Steffi das Gefühl, die 10 Rote-Beete-Knollen, die wir gekauft hatten, würden nicht reichen. Und sie kaufte noch mal 10. Tstststs… Die lagen dann nach dem Markt alle bei uns im Studio und dann kam NATÜRLICH die Idee: Rote-Beete-Suppe!! Was könnte es Besseres geben, wenn die Tage langsam aber sicher kürzer werden? Anne hatte diese Suppe schon mal ausprobiert, köstlich! – und lasst euch nicht blenden von den leicht weihnachtlichen Geswürzen, die da drin sind. Das schmeckt nicht nach Weihnachten, versprochen! Los geht’s:

Zutaten

500 g Rote Bete
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück frischer ­Ingwer (ca. 4 cm)
1 unbehandelte Orange
2 EL Olivenöl
400 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
½ Zimtstange
1 Sternanis
Meersalz, Pfeffer
frische Kräuter zum Garnieren (z. B. Koriander)

Zubereitung

Rote Bete schälen und in Stücke schneiden.

Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße in feine Ringe schneiden. Ingwer schälen und reiben. Orange heiß waschen und abtrocknen. Die Hälfte der Orangenschale dünn abreiben und den Saft der ganzen Frucht auspressen.

Öl in einem Topf erhitzen. Rote Bete und Frühlingszwiebeln darin andünsten. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Ingwer, Orangensaft und -schale, Zimtstange und Sternanis zufügen und zugedeckt 20–25 min köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Superfood Workshop am kommenden Samstag

21. Dezember 2017
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Gina und ich geben am kommenden Samstag einen Workshop über Superfoods. Kommt vorbei!! Es gibt noch 2 freie Plätze!

Dieser Samstag wird ein kulinarisches Fest: Steffi und Gina widmen sich den Superfoods – Nahrung, die es in sich hat und so viele Nährstoffe besitzt, dass sie aus Essen eine transformative Kraft bilden kann.

Jetzt anmelden

Wir starten den Tag um 9 Uhr mit einem grünen Masterblaster und einer Einführung. Dann geht es für 2 Stunden auf die Matte. Ein Superfood-Smoothie erwartet dich danach, den Steffi und Gina in Herstellung und Wirkung erklären. Endlich bewegen wir uns dann an die Tische, um köstliche Energy-Balls zu mischen und zu rollen. Wenn du grünes Essen liebst oder gerne lieben würdest, bist du in diesem Workshop genau richtig!

 

Allgemein, Journal

Tag 5 (und 6)

17. Oktober 2017
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Tag 6 – so far. 9.56 Uhr, ich kann mich noch nicht so richtig von meiner flüssigen Nahrung trennen und überlege, ob ich nicht einfach doch noch einen Tag dran hängen soll.

So schlimm können die Tage ja dann eigentlich nicht gewesen sein. Ein Problem entsteht natürlich immer dann, wenn man anders lebt als der Rest der Menschen um einen herum. Freiwillig auf Dinge verzichten, die man jederzeit ansonsten haben könnte. Wie oft habe ich schon unsere Detox-Ball gegessen im Café? Aber dann, in den 5 Juice-Tagen, redete ich mir ein, sie unbedingt essen zu müssen. Das ist natürlich Quatsch. Aber so ticken wir. Und wenn man dann einmal den „Code“ kennt und entschlüsselt hat, weiß man: Man verpasst absolut nichts.

TAG 5

Gestern war ich ziemlich müde und am Allerliebsten hätte ich nichts gemacht. Gar nichts. Ich war morgens beim Yoga, was eigentlich super gut getan hat. Nur war ich danach noch platter (und es war erst 9 Uhr!!!). Auf der Arbeit war ich vor allem l-a-n-g-s-a-m. In dem Moment kann man das eigentlich schlecht genießen, aber im Nachhinein und heute finde ich das super! Ich mache nämlich normalerweise Dinge immer superschnell.

Dann hatte ich umso mehr Lust, Sachen zu kochen oder vorzubereiten für andere. Ich habe im Café Detox-Balls gemacht, Schoko-Cashew-Milch, Paranussmilch. Alles absolut korrekt und eben super langsam. Oft mache ich alles Mögliche parallel, weil mir die Dinge dann durch den Kopf gehen, und warum nicht, man spart Zeit. Aber gestern: eine Sache nach der anderen. Ordentlich. Super ordentlich.

Gestern Abend hatte sich mein Freund einen riesigen Topf Gemüsesuppe gemacht. Aber an Tag 5 hatte ich bereits aufgegeben, irgendwelchen Dingen „nachzutrauern“ oder zu überlegen, ob nicht doch… Ich meine, es war Tag 5 von 5. Kein Verzicht, sondern einfach eine Betrachtung von einer anderen Perspektive. Gemüsesuppe, ja, sieht gut aus, riecht lecker.

Aber ich: hatte noch meinen halben Liter Paranussmilch als Abendessen. Was sollte ich da neidisch werden auf die Suppe?

TAG 6/HEUTE

Tahini-Matcha-Chia-Milch anstatt Saft, heute abend Raw Chocolate Mousse mit Avocado und roher Schokolade. Klingt wie ein Plan, oder?

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Juice-Tag 2, 3 und 4

15. Oktober 2017
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Zu Juice-Tag 2 gibt es nicht viel zu sagen, nachdem der Anfang gemacht war und Tag 1 erfolgreich hinter mir lag, ging es total smooth weiter. Dienstag gab es glücklicherweise auch eine Menge zu tun – daher fielen die Juices mir fast leichter, als etwas zu essen zu machen. Gina hatte mir schon 2 Juices fertig gemacht, als ich ins Studio kam (ich hatte vorher in einem anderen Studio schon unterrichtet) – und so lief der Tag schnell vorbei mit Meeting und vielen Aufgaben. Abends war ich mit einer alten Freundin verabredet, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Da gab es eh viel Ablenkung und obwohl sie bei unserem Date im Café Essen bestellte, fiel es mir nicht schwer, neidlos an meinem Ingwer-Minz-Tee zu nippen.

Und ich hatte an dem Tag dennoch etwas Zeit, zu meditieren. Das ist eigentlich das beste an den Fastentagen, sich die Zeit zu nehmen, sich einfach hinzusetzen, Stoppuhr stellen, und still zu sein. Das fällt schnell auf, wie viel leichter und natürlicher die Ruhe einsetzt.

TAG 3

War dann eigentlich auch okay. Morgens beim Yoga fühlte ich mich etwas schlapp, aber das ist ja vielleicht auch ganz gut, zu merken, dass eine gute Ernährung den Körper unterstützt – normalerweise. Und dass Juices einen sehr herunterfahren. UND außer Schlappsein – dennoch kriegt man die Praxis locker hin.

Dann allerdings merkte ich während des Tages schon, dass meine Stimmung etwas sank… Auf der Arbeit wurde ich wieder schnell müde, dieses Mal schon gegen 14 Uhr. Erst wollte ich wieder nach Hause gehen, wie am Montag. Dann dachte ich mir: Nee, nen paar dringende Sachen musst du noch hinkriegen. Ich setzte mich für noch eine Stunde an den Schreibtisch, arbeitete konzentriert. Ich rief meinen Freund an und verabredete mich mit ihm zum Kino um 18 Uhr. Das war meine Rettung. Bis dahin konnte ich dann noch ein paar wichtige Dinge erledigen. Während des Films war ich allerdings so müde, dass ich einmal wirklich eingenickt bin – was aber auch nicht für den Film spricht.

Wieder zu Hause angekommen war es dann schon 20 Uhr, Badewanne, meditieren und Bett 😉 So eine Cashwemilch am Ende des Tages als Belohnung kommt dann auch nicht schlecht.

 

TAG 4

Puh, es fing schon damit an, dass ich um halb 8 mit dem Fahrrad durch den strömenden Regen ins Studio fahren musste. Nach dem Unterricht wieder zurück nach Ehrenfeld in mein Studio. Zwischendurch Gemüse einkaufen für die Juice-Kur. Dann erst der erste Saft…. Den ich mir natürlich selbst machen musste. Oh je… Ich sags euch, meine Stimmung war auf dem Boden, tiefer noch… Und so ist es eigentlich bis jetzt. Hach.

Da dachte ich mir gerade, WIE wichtig es doch ist, sich während der Fastenzeit schöne Sachen vorzunehmen. Wie gestern Kino, oder davor das Basen-Bad – oder einfach nur Zeit, um sich hinzulegen und mal kurz zu schlafen. Note to myself: WICHTIG!! TBC

Journal

Juice-Tag 1

14. Oktober 2017
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Wie ihr vielleicht schon auf Instagram gelesen habt, geht bei uns der richtige, fiese Herbst los mit ein paar Juice-Tagen. Gina und ich haben am Montag damit angefangen, Gina macht zwei Juice-Tage und ich (Steffi) fünf. Pro Tag gibt es 5 selbstgepresste Juices á 0.5 l und eine Nussmilch für den Abend – zum Wohlfühlen 😉 Außerdem, das haben wir hier ja schon öfters geschrieben, geht es uns darum, einen gesunden, unterstützenden Lifestyle zu LEBEN, praktisch, nicht in der Theorie. Daher haben unsere Juice-Tage nichts mit Geißelung zu tun, sondern mit Genießen, verbunden mit ruhiger werden, mal einen Schritt zurücktreten. Aber keine Qual (die gibt es ja schon genug da draußen).

Wer konnte dann aber ahnen, dass es sooo, so kalt wird an diesem Montag??? Oh je, ich wünschte mir, ich hätte früher angefangen mit den Juice-Tagen. Und da waren sie dann direkt, all die Zweifel. Sollte ich das nicht doch lieber verschieben? Mir ist so schnell kalt, und dann nur mit Juices… Sollte ich nicht doch noch Suppen mit hinzunehmen in die fünf Tage? Im vergangenen Jahr im Herbst hatte ich 3 Wochen Kitchari als Entschlackungskur gemacht. Warum nicht jetzt wieder? Auf einmal erschien mir alles besser als 5 Tage Juices.

REGEL NUMMER 1: Hast du dich einmal entschlossen, einen Tag ausgesucht und es gibt keine RICHTIGEN Gründe dagegen (Wetter zählt nicht dazu), dann sag dir selber: Zieh den ersten Tag durch!

Ich mache diese Fastentage regelmäßig, zwei Mal im Jahr. Und ich kann euch sagen, dieser erste Tag ist in Sachen Gedanken überwinden immer der härteste. Denn da hast du ja noch nicht richtig angefangen, du könntest ja auch was anderes machen. Oder wann anders anfangen. Ja warum nicht nächste Woche? Und so weiter und so fort. Aber halte einfach diesen ersten Tag ohne viel anzuzweifeln durch. Nichts in Frage stellen, sondern einfach machen.

Dieses Mal haben sich die Zweifel gleich wieder zerschlagen, ich hatte ja nämlich Gina als Mit-Juicerin. Wir haben uns Montag früh verabredet und in unserem Café losgelegt. Die Rezepte hatten wir schon vorher festgelegt – ein bisschen Finetuning macht ja auch Spaß. Es gibt auch schon Grünkohl, umso besser! Und los gehts.

REGEL NUMMER 2: Wenn möglich finde jemanden, der die Juice-Tage mit dir zusammen macht.

Das macht natürlich mehr Spaß in der Vorbereitung – denn die ganzen Juices herzustellen dauert natürlich etwas – und es macht mehr Spaß im „Durchhalten“. Man kann sich austauschen und gegenseitig anstecken mit Euphorie und Erlebnissen.

Wie auch schon mehrmals in unserem Blog erwähnt, LIEBE ich Kaffee. Dass ich am ersten Tag der Juice-Kur also mit Kopfschmerzen herumgelaufen bin – selbstverständlich. Man kann in sooo vielen Büchern nachlesen, man solle schon vor den Fastentagen Entgiftungstage einbauen, drei Tage vor Fastenstart keinen Kaffee trinken (keinen Alkohol ect). Habe ich ausprobiert. So ist das nicht. Aber ganz ehrlich, ich entscheide mich dennoch für den kalten Entzug. Außerdem habe ich das Gefühl, die Juices helfen mir, den Kaffee-Jieper auszuschalten. Kleiner Nebeneffekt solch einer Kur: Danach denkt man eh, man brauche jetzt erst mal keinen Kaffee mehr (ERST MAL).

Also Montag: Super leckere Juices, aber erst mal Kopfschmerzen. Im Büro gab es eine Menge zu tun, ich musste Rechnungen kontrollieren, es war extrem viel los, ich musste mich arg konzentrieren. Um 16 Uhr war ich vollkommen müde. Aber wirklich, so richtig, richtig müde. Da dachte ich mir: Normalerweise, wäre das nicht dein Juice-Tag, würdest du jetzt ein bis zwei Kaffee trinken und dich zwingen, weiter im Büro zu bleiben. Ich dachte dann aber: Nee, bringt alles nichts, du gehst nach Hause und legst dich ins Bett. Was ich dann auch gemacht habe. Zwei Stunden geschlafen, danach aufgewacht, um 19 Uhr, mit Anzeichen, als wäre ich auf dem Weg hin zu einer Grippe. Ich mich aus dem Bett geschält, noch in unser Yogastudio auf der Aachener Str. geschleppt, eine Yoga-Klasse mitgemacht -und dann wieder ins Bett gelegt.

REGEL NUMMER 3: Nimm die Juice-Tage als Auszeit. Habe ein wenig Back Up, nicht so viel wie sonst arbeiten zu müssen, dass du Zeit hast, dich zwischendurch auszuruhen, dich zurückzunehmen.

Ich schlafe auf jeden Fall immer hervorragend während der Fastentage. Das ist so ein tiefer Schlaf und so ein Luxus, sich ausruhen zu können. Ich empfehle auch immer, ein Basen-Bad einzuschieben. Kannst du für wenig Geld als Pulver bei DM kaufen (und ich bin mir sicher, in allen möglichen Drogeriemärkten). Das reinigt die Haut und entschlackt.

Leider musste ich an Juice-Tag 2 wieder früh ausfstehen – aber der Schlaf war dennoch top. Tbc….

 

 

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Kölner Frühstücksmarkt – schön war’s

2. September 2017

Leicht chaotisch ist es dann doch noch geworden am Sonntagmorgen, als wir unseren Stand auf dem Kölner Frühstücksmarkt aufgebaut hatten. Stolz waren wir, dass wir alles so schnell geschafft hatten: Um 6 Uhr im Studio getroffen, ein paar Liter Shots vorbereitet, schnell noch eine Nussmilch, dann alles rein ins Auto und rüber ins CBE. Um 9 Uhr sollte es los gehen, um halb 9 waren wir eigentlich fertig mit dem Stand-Aufbau. Wir hatten LEIDER nur so ganz unwesentliche Dinge wie ein scharfes Messer und Löffel vergessen. Ach ja, und dann fehlte da auch noch der Stößel für den Entsafter… Puh, glücklicherweise ist unser Café ja ganz um die Ecke vom CBE.

Also alles verkraftbar :)

Super gefreut haben wir uns über all die Leute, die bei uns vorbei gekommen sind, die interessiert waren an unseren Produkten und die bereit waren, auch mal einen MasterBlaster auszuprobieren. Yeah! Das Schönste an so Foodmarkets ist es ja, so finde ich, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt, wenn die fragen, wo wir unser Spirulina herhaben, oder warum man Maca-Pulver trinken sollte – das ist meiner Meinung nach der richtige Wert von einer Food-Veranstaltung. Diesen Raum und Platz hat der Frühstücksmarkt gegeben. Cool, darüber freuen wir uns. Und auch über das liebe Feedback zu unserem Blog!!

Manchmal fragen wir uns nämlich tatsächlich, ob wir wirklich so offen mit all unseren Rezepten sein sollten. Denn egal was wir herstellen, wir posten das auch hier auf unserem Blog. Aber euer Feedback hat uns genau das gezeigt, was wir schon gehofft hatten: Dass es nämlich gut ist, Wissen und Erfahrung zu teilen, und dass das nur zu einer größeren Community führt – mehr, als würde man Rezepte „geheim“ halten in der Hoffnung, das sei das Patent für ein erfolgreiches Café. Gut, das bleibt also so 😉

In diesem Sinne: Bis bald, liebe Frühstücksmarktler!

 

Euer Couch’n’Candy-Team.

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RAW Kombi – Cake & Nussmilch

31. August 2017

Weil heute Montag ist, haben wir uns was ausgedacht: Ein Schlemmer -Verwöhn Programm im Doppelpack! Bei dem Wetter… selbstverständlich raw und schön kühl. Hol dir die RAW Kombi aus Raw Cake + Nussmilch.
Du hast die Wahl zwischen Cashew- oder Paranussmilch mit/ohne Cold Brewed Coffee.
Wie immer bio, vegan, roh & mit viel Liebe für euch zubereitet – und natürlich zu unseren Öffnungszeiten im Ehrenfelder Studiocafé.
Hier könnt ihr nochmal alles über unsere Nussmilch und den Coffee lesen!